Nie mehr schlaflos: Tipps für einen erholsamen Schlaf

Nie mehr schlaflos: Tipps für einen erholsamen Schlaf

Schlaflosigkeit plagt viele Menschen. Schlechter Schlaf muss nicht sein. Wir haben ein paar Tipps, die helfen können.
Nie mehr schlaflos

Wir haben ein Problem im deutschsprachigen Raum: Wir schlafen schlecht! Pro Monat googeln mehr als 100.000 Menschen die Begriffe “nicht durchschlafen können”, “besser schlafen”,” pflanzliche Schlafmittel” und suchen Tipps, wie sie besser schlafen können. Pro Monat! Das macht mehr als eine Million Menschen im Jahr, die wach im Bett liegen – und am nächsten sauer dreinblickend in der U-Bahn sitzen. 

Aber schlecht schlafen muss nicht sein. Wir haben ein paar Tipps zusammen gesucht, die wir auch selber erprobt haben und die helfen, damit sie besser schlafen. Doch zuerst, lassen Sie uns kurz darüber schreiben, warum guter Schlaf so wichtig ist: 

Warum ausreichend Schlaf so wichtig ist

Schlaf ist eine grundlegende menschliche Notwendigkeit, die für unsere körperliche und geistige Gesundheit unerlässlich ist. Während des Schlafes findet eine Vielzahl von wichtigen Prozessen statt, darunter:

  • Reparatur und Regeneration von Zellen: Im Schlaf haben Körper und Geist die Möglichkeit, sich zu erholen und zu regenerieren. So werden Schäden an Zellen repariert und das Immunsystem gestärkt. 
  • Verarbeitung von Informationen: Im Schlaf werden die Erlebnisse des Tages verarbeitet und gespeichert. So wird das Gedächtnis gestärkt und die Lernfähigkeit gefördert. 
  • Regulation von Hormonen: Im Schlaf werden Hormone ausgeschüttet, die für verschiedene Körperfunktionen wichtig sind, z. B. für die Steuerung des Stoffwechsels, des Appetits und der Stimmung. 

Ausreichend Schlaf ist für eine gute Gesundheit und Leistungsfähigkeit unerlässlich. Menschen, die zu wenig schlafen, sind häufiger krank, leiden unter Übergewicht, sind unkonzentriert und haben ein erhöhtes Risiko für Unfälle.

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Wie lange soll ein erwachsener Mensch schlafen

Die empfohlene Schlafdauer für Erwachsene beträgt 7-8 Stunden pro Nacht. Kinder und Jugendliche benötigen noch mehr Schlaf. Allerdings: Frauen benötigen nachgewiesener Weise mehr Schlaf als Männer. 

Übrigens ist zuviel Schlaf auch nicht gut. Wer länger als 10 Stunden am Tag schläft, schadet seinem Herz-Kreislauf-System. Deswegen sollten Sie es bei 8 Stunden am Tag belassen. 

Welche Gründe hat Schlaflosigkeit

Schlaflosigkeit heißt: Probleme beim Einschlafen oder Durchschlafen zu haben oder ohne Erholungswirkung zu schlafen. Niemand ist vor Schlaflosigkeit gefeit und tatsächlich haben wohl die meisten Erwachsenen von uns schon einen der drei oben genannten Zustände erlebt. Wir haben also alle die Anlagen dazu, an Schlaflosigkeit zu leiden, manche halt mehr und andere weniger. 

Auslöser der Schlaflosigkeit können sehr unterschiedlicher Natur sein, Prinzipiell unterscheidet man zwischen: 

externen Auslöser: ein unbequemes Bett, ein zu kaltes oder zu warmes Schlafzimmer, Straßenlärm oder etwa ein weinendes Baby – gegen Lärm gibt es mittlerweile übrigens sehr bequeme Ohrstöpsel, die Loop Earplugs, mit denen man besser schläft. 

psychologischen Auslöser: dazu gehören Stress und Sorgen aber auch etwa Schichtarbeit, die  einen nicht den richtigen Rhythmus finden lässt. 

körperlichen Auslöser: etwa Diabetes und damit verbundenes, häufiges Wasserlassen, Asthma oder auch eine Schilddrüsenfehlfunktion. 

Wichtig ist es, die Ursache von Schlaflosigkeit herauszufinden. Denn Schlaflosigkeit kann chronisch werden und dann ist sie gesundheitsgefährdend. 

Geht Schlaflosigkeit wieder weg?

Bleibt die Frage, ob Schlaflosigkeit zu einem Dauerzustand werden muss. Nun: Es kommt darauf an. Wer die Anlagen dazu hat, schlecht zu schlafen, ist halt auch anfälliger dazu. Vererbung spielt hier  eine große Rolle. 

Die gute Nachricht ist jedoch, dass die Auslöser gut unter Kontrolle zu bringen sind. Einige dieser Auslöser verschwinden von ganz alleine wieder: Wer vor einem Test schlecht schläft, wird besser schlafen, wenn der Test vorbei ist. Andere Auslöser kriegt man in den Griff, vorausgesetzt, man weiß, um welchen Auslöser es sich handelt. Um dahinter zu kommen, sei hier ein Gespräch mit einem Psychologen oder einer Psychotherapeutin empfohlen. Auch Schlafcoaches gibt es mitlerweile. 

Und die moderne Schulmedizin kann ebenso helfen, mit Schlaf- und Beruhigungsmitteln. Dafür sprechen Sie am besten mit Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt. 

Ein paar Tipps gegen Schlaflosigkeit: 

Wenn Sie Schwierigkeiten haben, ausreichend zu schlafen, gibt es einige Dinge, die Sie tun können, um Ihren Schlaf zu verbessern:

    • Gehen Sie jeden Abend zur gleichen Zeit ins Bett und stehen Sie morgens zur gleichen Zeit auf, auch am Wochenende.
    • Erschaffen Sie eine entspannende Schlafumgebung, die dunkel, ruhig und kühl ist.
    • Vermeiden Sie Koffein und Alkohol vor dem Schlafengehen.
    • Machen Sie vor dem Schlafengehen leichte Entspannungsübungen, wie z. B. Yoga oder Meditation.
    • Wenn Sie Sorgen plagen, planen Sie eine Entspannungsstunde vor dem Schlafengehen ein: Kein TV, kein Handy. Beginnen Sie damit, Ihre Gedanken zu beruhigen. Machen Sie eine geführte Traumreise, es gibt zig davon aus Spotify. 

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